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Zeit für die winterliche Schafschur heißt es auf der Homepage von Sheepworld. Natürlich bleibt diese Tätigkeit nicht unbelohnt, da es etwas zu gewinnen gibt. Wenn dich interessiert was, dann klicke hier. Ich danke dir auch für deine Mithilfe. Übrigens erhöhen sich die Gewinnchancen erheblich, wenn du dich täglich mit diesem Link befasst.


Fröhliches Scheren und Scheren-Lassen!


„Betrunkener schlief im Wagen auf Überholspur der A1“ titelte derStandard. Soweit kann ich nichts Schlimmes daran finden, solange das Auto in Bewegung war und die alkoholisierte Schlafmütze nicht hinter dem Lenkrad klemmte. Tatsächlich verhielt es sich aber genau umgekehrt, denn das Auto bewegte sich kein Stück, nachdem der alkoholisierte Lenker es abgestellt hatte um ein Nickerchen zu halten.

Einmal mit einem Grippevirus gekuschelt, könnte man in eine Mikroben-Sammelsucht verfallen. Zumindest erscheinen diese käuflich erwerbbaren Gesellen schon auf den ersten Blick äußerst niedlich. Da ist es doch kaum vorstellbar, dass es sich dabei um 1.000.000–fach vergrößerte Nachbildungen eher lästiger Zeitgenossen handelt. Das Sortiment des Herstellers umfasst Hausstaubmilben, Ebola-Erreger, die Ursache für Mundgeruch und einige andere, welche gegen einen Betrag von jeweils EUR 6,99 direkt nach Hause geliefert werden.

Gefunden hat diese Seite übrigens mein lieber Göttergatte.

Auf Urbia.de findet sich der von Andrew McKenna verfasste und von Robert Franken aus dem Englischen übersetzte Artikel „Die wirklichen Meilensteine“
Treffend und humorvoll beschreibt der Autor hier die besonderen Meilensteine, die allen Eltern angesichts ihrer 0-3jährigen Sprösslinge früher oder später begegnen.

Absolut lesenswert!

Auf Urbia.de habe ich folgenden Artikel über „Baby-Watching“ entdeckt. Hierbei handelt es sich um ein Programm, welches in den USA gegen kindliche Aggressionen entwickelt wurde. Kindern im Kindergartenalter sollen durch das regelmäßige Zusammentreffen mit einer Mutter und ihrem Baby die Bedürfnisse eines Säuglings nahe gebracht werden. Es wird vermutet, dass dies die Kinder Einfühlungsvermögen lehre damit sie auch die Gefühle anderer wahrzunehmen und darauf einzugehen lernen. Laut Artikel wird übrigens an der Universität München in Deutschland mittlerweile auch ein entsprechender Modellversuch durchgeführt.

Tja, vielleicht fehlen unseren Kindern heutzutage wirklich die kleineren und jüngeren Kinder. Es gibt kaum noch Großfamilien und meistens hört die Familienplanung nach dem zweiten Kind auf. In zweiter und dritter Generation, wenn man dann das Einzelkind von zwei Einzelkindern (oder mit je einem Geschwisterchen) ist, kann kaum dafür gesorgt sein, dass es jemand jüngeren gibt, auf den man Rücksicht zu nehmen lernt und dem man Vorbild sein kann. Und abgesehen davon, wie bereichernd kann es nicht sein, die Entwicklung eines Babys vom hilflosen Säugling über das neugierige Krabbelkind bis hin zu den ersten Schritten zu verfolgen (dies gilt nicht nur für Kinder im Vorschulalter sondern für Menschen aller Altersgruppen). Ganz nebenbei kann sich dadurch eine natürliche Beziehung zu jenen völlig normalen Tätigkeiten wie Wickeln und z.B. Stillen entwickeln, auf dass sich niemals eine Abneigung oder gar Ekel gegenüber solchen Dingen in der Allgemeinheit festsetzt (siehe dazu meinen entsetzten Beitrag hier).

Gelesen in dieStandard: Der Diözesanbischof von Kärnten hat laut diesem Artikel die Idee einer Großmütterkarenz geäußert. Er ist der Meinung, dass es für Großmütter einfacher sei aus dem Erwerbsleben auszusteigen um sich um die Betreuung der Kleinkinder zu kümmern.

Ja, das mag ja sein, aber der Ausstieg aus dem Erwerbsleben ist ohnehin nicht das Problem, denn mal ehrlich niemand von uns ist unersetzlich. Das eigentliche Problem ist selbstverständlich der Wiedereinstieg ins Berufsleben nach einer Karenz. Wer stellt, denn dann die fleißigen Omis nach der Karenz wieder ein? Heute ist unser Sohn ein Jahr und meine Mutter 44 Jahre alt. Würde jetzt die Oma die restlichen zwei Jahre bis zum Kindergarten Betreuerin in Oma-Karenz spielen, so müsste sie dann mit 46 oder 47 wieder ins Berufsleben zurück. Mal ehrlich, die Jobchancen sind heutzutage nicht gerade rosig und über 40 sinken die Neueinstellungen rapide ab. Da habe ich es mit Anfang 20 vielleicht noch einfacher *dreimal auf Holz klopf*. Und selbst wenn ich erst mit 30 mein erstes Kind bekommen hätte, dann wäre meine Mutter halt 53/54 Jahre alt (also auch noch lange nicht Pensionsalter). Da würde mich doch interessieren, für wen so eine Großmutterkarenz nun wirklich gut sein sollte.

Als bei weitem stärkstes Markenprodukt in den Tiefkühlregalen österreichischer Lebensmittelgeschäfte begibt sich Iglo mit einem komplett neuen „Logo*“ bzw. Signet auf ein meines Erachtens sehr gefährliches Terrain. Das neue Markenzeichen findet keinerlei Anlehnung am alten abgesehen vom Wortlaut Iglo. Sowohl Schriftart, Form als auch Farbe wurden komplett verändert. Ich wage zu behaupten, dass das ohne eine entsprechend starke Bewerbung eine sehr schwierige Sache wird, denn es könnte durchaus sein, dass der Kunde sein Markenprodukt im Regal nicht mehr wieder erkennt bzw. fälschlicherweise für eine minderwertige Konkurrenzmarke hält.

Die Gestaltung selbst halte ich für recht zweifelhaft, wenn aus der einfachen und verständlichen Gabelsymbolik eine undefinierbare Welle mit Farbverlauf und absolut unnötigem 3D-Effekt wird.

Übrigens scheint sich der Signet-Umgestaltungswahn auch anderswo auszubreiten. So trennt sich nun auch der deutsche Privatsender Sat1 von seinem bisher bunten Farbenspiel. Immerhin bleibt der Sat1-Ball erhalten, aber grundsätzlich transparent bzw. je nach zugeordneter „Emotionswelt“ (was auch immer das bedeuten mag) in einer von vier Farben. Eine fünfte Farbe („kräftiges Rot als Hintergrund“) soll zur Imagefarbe des Senders werden.

* Logo (Definition von Wissen.de): vor allem in der Werbung gebräuchlicher Begriff, vermutlich als Kurzform von Logotype entstandene Bezeichnung für den Schriftzug eines Marken- oder Firmenzeichens. Das Logo trägt dazu bei, dass ein Unternehmen über Produkte, Verpackungen u. a. identifiziert werden kann und sich dadurch von anderen Firmen und Produkten unterscheidet.

Heute gelesen in der TT. Da haben die katholischen Würdenträger im US-Bundesstaat New Jersey die Erstkommunion eines Mädchens annulliert. Die 9-Jährige, die an einer seltenen Verdauungskrankheit (verträgt das Kleber-Eiweiß Gluten im Getreide nicht) leidet, verspeiste eine Oblate, welche keinen Weizen enthielt und damit anscheinend genug Anlass für einen Einspruch bot.

Ich bin durchaus verwundert über diese i-Tüpfelreiterei der katholischen Kirche, welche wahrlich nicht unter dem Problem einer Anhänger-Schwemme leidet. Offensichtlich haben die Würdenträger hier die Funktion der Kommunion und der Hostie völlig vergessen. Die Oblate ist nicht dieselbe Oblate wie unter Omas Kokosbusserln, sondern wird durch die Wandlung zum „Leib Christi“. Abgesehen davon, war ebendieser nicht immer eine Oblate, sondern durchaus einmal „echtes“ Brot. Wie kann man da in blinder Sturheit auf ein Rezept bestehen? Oder sind diese katholischen „Würdenträger“ gar der Meinung, dass der Körper von Jesus Christus überwiegend aus Getreide bzw. um genau zu sein Weizen bestand? Ich kann mir vorstellen, dass da für viele Leute der Glauben aufhören würde.

Was bin ich froh, dass ich kein Katholik, ja nicht einmal Christ, bin!

Da habe ich aber gestaunt. Trampolinspringen ist eine olympische Disziplin.

Trampolin lässt mich irgendwie an Zirkus denken, aber nicht an Sport, so wie man bei uns Sport versteht. Trotzdem erstaunlicherweise hätte ich es mir ja denken können, immerhin wurde im Turn-Unterricht auch das eine oder andere Mal ein riesiges Trampolin aus dem Geräteraum geholt. Für die meisten Mitschülerin bedeutete das ein riesiger Spaß. Mir hat es trotzdem nicht gefallen, denn ich habe lieber festen Boden unter den Füssen. Ich verstehe nicht, was daran spaßig sein soll, in die Luft geschleudert zu werden und da womöglich noch irgendwelche fantastischen Figuren vollführen zu müssen.

Wie auch immer... heuer zum 2. Mal bei olympischen Spielen dabei: das Trampolin!