Flimmerkiste
Neulich habe ich bei einer aktuellen US-Fernsehserie (die angeblich überm Teich sehr beliebt ist) einen ziemlich erschreckenden Ausschnitt gesehen. Die beiden Hauptcharaktere aus "Gilmore Girls" sind im örtlichen Cafe und der Besitzer beschwert sich gerade über die anwesende Familie bei ihnen. Nicht nur, dass diese es wagen, nicht allzu viel zu konsumieren, nein mit den ganzen Kindern belegen sie alle Sitzplätze in dem kleinen Cafe. Und dann plötzlich wagt es die Mutter eines Babys sogar ihrem Kind die Brust zu geben. Angewidert wenden alle drei die Gesichter ab, vergleichen diese Handlung mit einer Peep-Show und kommentieren, wie eklig sie das fänden, da doch immerhin hier auch andere Leute essen wollten. Der Cafebesitzer würde es der Frau am liebsten verbieten oder sie hinaus werfen, allerdings hat er viel zu große Angst (es wird nicht klar ob vor dem Baby, dem nackten Busen, der Frau selbst oder wovor auch sonst immer).
Die Serie "Gilmore Girls" will sehr modern sein, aber bei solchen Inhalten stellen sich mir alle Haare auf. Wie kann man eine so natürlich und gesunde Sache, wie das Stillen einfach als unanständig darstellen? Immerhin ist kein Unterschied darin ob ein Baby trinkt oder sich ein anderer Gast ein Glas Milch oder einen Kaffee bestellt, außer vielleicht, dass niemand damit Geld verdienen kann. Jedenfalls sehr erschreckend, was in den USA lehrreich sein soll!
Die Serie "Gilmore Girls" will sehr modern sein, aber bei solchen Inhalten stellen sich mir alle Haare auf. Wie kann man eine so natürlich und gesunde Sache, wie das Stillen einfach als unanständig darstellen? Immerhin ist kein Unterschied darin ob ein Baby trinkt oder sich ein anderer Gast ein Glas Milch oder einen Kaffee bestellt, außer vielleicht, dass niemand damit Geld verdienen kann. Jedenfalls sehr erschreckend, was in den USA lehrreich sein soll!
Sassa - am Mittwoch, 15. September 2004, 15:16 - Rubrik: Flimmerkiste
Was hatte HeiFisch noch einmal gesagt? Ich habe es mir nicht gemerkt, viel zu verblüfft war ich (und der Kommendator (?) im Live-Interview übrigens nicht minder) darüber, wie Markus Rogan (2x olympisches Silber im Rückenschwimmen) unseren Bundespräsidenten nennt.
Ist es eigentlich abwertend vom österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer als "Haifisch" zu sprechen? Erster Gedanke: der weiße Hai, menschenfressendes Monster aus der Tiefe. Andererseits, aus dem Mund eines Schwimmers... da ist es vielleicht ein wirklich großes Kompliment.
Ist es eigentlich abwertend vom österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer als "Haifisch" zu sprechen? Erster Gedanke: der weiße Hai, menschenfressendes Monster aus der Tiefe. Andererseits, aus dem Mund eines Schwimmers... da ist es vielleicht ein wirklich großes Kompliment.
Sassa - am Donnerstag, 19. August 2004, 23:12 - Rubrik: Flimmerkiste
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Heute gesehen im deutschen Hausfrauenfernsehen: Einige weibliche Olympioniken aus Deutschland haben sich für den Playboy ablichten lassen. Ohne Kleidung versteht sich.
Bei den olympischen Spielen treten sie aber natürlich nicht so an, obwohl die traditionelle Kleidung bei den Spielen früher im wesentlich aus eben keiner solchen bestand. Allerdings wären die Damen bei traditionellen Spielen unabhängig von ihrer Kleidung oder Nicht-Kleidung ohnehin nicht zugelassen worden, weder als Wettbewerbsteilnehmer noch als Zuschauer.
Bei den olympischen Spielen treten sie aber natürlich nicht so an, obwohl die traditionelle Kleidung bei den Spielen früher im wesentlich aus eben keiner solchen bestand. Allerdings wären die Damen bei traditionellen Spielen unabhängig von ihrer Kleidung oder Nicht-Kleidung ohnehin nicht zugelassen worden, weder als Wettbewerbsteilnehmer noch als Zuschauer.
Sassa - am Dienstag, 10. August 2004, 18:52 - Rubrik: Flimmerkiste
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Bei Galileo kann man heute eine Original Olympiafackel gewinnen. Klingt komisch, ist aber so! Nur warum? Ganz klar, auch Pro7 wurde vom olympischen Virus befallen und tut alles dafür um ihn unter den Zuschauern zu verbreiten.
Dazu gibt es übrigens auch einen entsprechenden Beitrag zum Fackellauf. Während es für die Veranstalter scheinbar völlig gewöhnlich und selbstverständlich sein muss, reißt es mich jedes Mal, wenn der Name der entsprechenden Flugzeuge genannt wird. Nun mich lässt eben die Nennung von Göttervater Zeus und seiner Gattin Hera erst einmal inne halten, selbst wenn es diesmal weniger um Götter als um profane Fortbewegungsmittel geht.
Übrigens reicht die Antwort auf eine Frage und eine ordentliche Portion Glück (beim Durchkommen) um an das scheinbar „begehrte Souvenir“ zu kommen: An welchem Ort wird die olympische Flamme während der Spiele brennen?
A: auf der Akropolis oder
B: im Olympia-Stadion
Dazu gibt es übrigens auch einen entsprechenden Beitrag zum Fackellauf. Während es für die Veranstalter scheinbar völlig gewöhnlich und selbstverständlich sein muss, reißt es mich jedes Mal, wenn der Name der entsprechenden Flugzeuge genannt wird. Nun mich lässt eben die Nennung von Göttervater Zeus und seiner Gattin Hera erst einmal inne halten, selbst wenn es diesmal weniger um Götter als um profane Fortbewegungsmittel geht.
Übrigens reicht die Antwort auf eine Frage und eine ordentliche Portion Glück (beim Durchkommen) um an das scheinbar „begehrte Souvenir“ zu kommen: An welchem Ort wird die olympische Flamme während der Spiele brennen?
A: auf der Akropolis oder
B: im Olympia-Stadion
Sassa - am Montag, 9. August 2004, 19:43 - Rubrik: Flimmerkiste
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Griechenland ist Thema. Dank Athen, dem diesjährigen Austragungsortes der neuen olympischen Spiele, befasst sich fast jeder Fernsehsender mit entsprechenden Themen. Egal wohin man zapped, man trifft auf Dokumentationen rund um das Antike Griechenland.
Da man offensichtlich nicht an dem Thema vorbei kommt, werde ich mich in nächster Zeit bemühen auch entsprechende Beiträge beizusteuern.
Da man offensichtlich nicht an dem Thema vorbei kommt, werde ich mich in nächster Zeit bemühen auch entsprechende Beiträge beizusteuern.
Sassa - am Montag, 9. August 2004, 19:30 - Rubrik: Flimmerkiste
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RTL hat es doch in dieses Jahrhundert geschafft. Sogar die hausgebackene Dokuserie "Meine Hochzeit" beschäftigt sich mittlerweile nicht nur mit den traditionellen Paarungen. Nach zwei Bräuten (vor einiger Zeit) werden diesmal zwei Bräutigame vorgestellt.
Sassa - am Dienstag, 6. Juli 2004, 09:36 - Rubrik: Flimmerkiste
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Gestern brachte Sat1 (vermutlich die xte Wiederholung, jedoch für mich zum ersten Mal) den Fernsehfilm Mondscheintarif. Der Titel sagte mir zwar nichts (und was er mit dem Inhalt zu tun hat, weiß ich auch heute nicht wirklich), aber wir nahmen an, dass der Film zumindest für einen gemütlichen Sonntagabend sorgen würde, wenn schon wie so oft sonst nichts „Gscheites“ im Fernsehen lief. Für den Film war es dann ein Leichtes die ungerechtfertigt niedrigen Erwartungen zu übertreffen.
Zum Inhalt (von der HP von Jasmin Tabatabai):
Die Fotografin Cora Hübsch (Gruschenka Stevens) ist verliebt und leidet Höllenqualen. Sie wartet bereits den dritten Tag vergeblich auf einen Anruf ihres Traummanns (Tim Bergmann). Mit diesem hatte sie am Mittwoch den besten Sex ihres Lebens. Heute aber ist schon Samstag. Schlimmer noch, fast Samstag Abend. Cora hat also noch sechseinhalb Stunden Zeit, um von ihm zu hören. Denn: Der Mann muss anrufen. Allerspätestens nach drei Tagen. Sonst war es für ihn nur der kurzfristige Ausgleich seines Hormonhaushalts. Das zumindest sagen die Spielregeln, an die man sich in Sachen Liebe strikt zu halten hat. Und die kennt ihre liebste Freundin Jo (Jasmin Tabatabai) bestens. Genauso wie Coras platonischer Freund Big Jim, der eifersüchtig über sie wacht. Beide raten der Liebeskranken, den Kerl einfach zu vergessen. Doch wer hört schon auf seine Freunde? Besonders, wenn man noch sechseinhalb Stunden Zeit hat.
Der Film zeigt meines Erachtens ausgezeichnet (und dabei besser als die so hochgelobte Serie „Sex and the city“), welcher Zwiespalt sich für die moderne, unabhängige Städterin in Sachen Liebe ergibt, wenn sie völlig zerrissen ist durch die gut gemeinten Ratschläge ihrer Freunde was die „Regeln des Spiels“ angeht und ihrem drängenden Herzen, welches doch einfach nur hinausschreien will, wie es ihr geht. Denn so ge- bzw. verbildet kann eine Frau kaum sein, dass nicht doch noch das verträumte Mädchen in ihm steckt, welches sich den Traummann herbeisehnt und trotzdem doch einfach nur von jemandem geliebt werden möchte. All die Regeln, welche es notwendig machen, Stunden und Tage zu warten und zu bangen, sind da die pure Folter, egal wie wichtig sie scheinbar sein mögen.
Zum Inhalt (von der HP von Jasmin Tabatabai):
Die Fotografin Cora Hübsch (Gruschenka Stevens) ist verliebt und leidet Höllenqualen. Sie wartet bereits den dritten Tag vergeblich auf einen Anruf ihres Traummanns (Tim Bergmann). Mit diesem hatte sie am Mittwoch den besten Sex ihres Lebens. Heute aber ist schon Samstag. Schlimmer noch, fast Samstag Abend. Cora hat also noch sechseinhalb Stunden Zeit, um von ihm zu hören. Denn: Der Mann muss anrufen. Allerspätestens nach drei Tagen. Sonst war es für ihn nur der kurzfristige Ausgleich seines Hormonhaushalts. Das zumindest sagen die Spielregeln, an die man sich in Sachen Liebe strikt zu halten hat. Und die kennt ihre liebste Freundin Jo (Jasmin Tabatabai) bestens. Genauso wie Coras platonischer Freund Big Jim, der eifersüchtig über sie wacht. Beide raten der Liebeskranken, den Kerl einfach zu vergessen. Doch wer hört schon auf seine Freunde? Besonders, wenn man noch sechseinhalb Stunden Zeit hat.
Der Film zeigt meines Erachtens ausgezeichnet (und dabei besser als die so hochgelobte Serie „Sex and the city“), welcher Zwiespalt sich für die moderne, unabhängige Städterin in Sachen Liebe ergibt, wenn sie völlig zerrissen ist durch die gut gemeinten Ratschläge ihrer Freunde was die „Regeln des Spiels“ angeht und ihrem drängenden Herzen, welches doch einfach nur hinausschreien will, wie es ihr geht. Denn so ge- bzw. verbildet kann eine Frau kaum sein, dass nicht doch noch das verträumte Mädchen in ihm steckt, welches sich den Traummann herbeisehnt und trotzdem doch einfach nur von jemandem geliebt werden möchte. All die Regeln, welche es notwendig machen, Stunden und Tage zu warten und zu bangen, sind da die pure Folter, egal wie wichtig sie scheinbar sein mögen.
Sassa - am Montag, 5. Juli 2004, 11:54 - Rubrik: Flimmerkiste
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Jeder spricht bzw. sprach vom Film Troja, dessen einziges Highlight im Wesentlichen ein halbnackter Brad Pitt ist. Erstaunlich, dass kaum jemand den weitaus treffenderen Film "Helen of Troy" (2003, Regie: John Kent Harrison, deutscher Titel: "Helena von Troja") kennt oder gar von ihm spricht.
Wer sich selber ein Bild von dem Film machen möchte erhält morgen die Gelegenheit, denn um 20:15 bringt ORF Teil 1 und gleich danach um 21:45 folgt der 2. Teil.
Einschalten lohnt sich.
Wer sich selber ein Bild von dem Film machen möchte erhält morgen die Gelegenheit, denn um 20:15 bringt ORF Teil 1 und gleich danach um 21:45 folgt der 2. Teil.
Einschalten lohnt sich.
Sassa - am Donnerstag, 1. Juli 2004, 16:10 - Rubrik: Flimmerkiste
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Schaukelnde Arme, vor und zurück wippen begleitet von weiten nichts sagenden Gesten… aber ich spreche hier nicht von einer nervösen Maturantin, sondern von Anke. Ja genau, von DER Anke, von der Danke-Anke und ihrer neuesten Errungenschaft, der Late-Night auf Sat1. Es läuft nun schon eine ganze Weile, aber so richtig in Fahrt kommt die Show trotzdem nicht.
Ja, zugegeben, auch Schmidt brauchte seine Zeit, bis die Show in Höchstform war, aber es braucht schon einige Anreize um die flauen Jahre durchzuhalten.. auch für Zuschauer! Also bitte überlegt euch das noch mal mit Anke’s Stand-Up am Anfang. So recht das Gelbe vom Ei ist das nämlich nicht, was einem da auf der Mattscheibe serviert wird. Denn selbst, wenn die Autoren mal einen halbwegs guten Satz zwischen den flauen Gags bringen („Brust-OP zum Schulabschluß, oder wie wir in Deutschland sagen … Abibälle!“), bleibt einem bei Anke’s Gewippe das Kichern (von Lachen ganz zu schweigen) im Hals stecken.
Bei aller Gutmütigkeit und Sympathie für Anke… heute habe ich mir wieder mal ganz ernsthaft Harald Schmidt zurück gewünscht, der mit seinem lässig schiefen Grinsen diese Pointe sicher besser rüber gebracht hätte.
Harry, komm doch wieder, wir vermissen dich!
Ja, zugegeben, auch Schmidt brauchte seine Zeit, bis die Show in Höchstform war, aber es braucht schon einige Anreize um die flauen Jahre durchzuhalten.. auch für Zuschauer! Also bitte überlegt euch das noch mal mit Anke’s Stand-Up am Anfang. So recht das Gelbe vom Ei ist das nämlich nicht, was einem da auf der Mattscheibe serviert wird. Denn selbst, wenn die Autoren mal einen halbwegs guten Satz zwischen den flauen Gags bringen („Brust-OP zum Schulabschluß, oder wie wir in Deutschland sagen … Abibälle!“), bleibt einem bei Anke’s Gewippe das Kichern (von Lachen ganz zu schweigen) im Hals stecken.
Bei aller Gutmütigkeit und Sympathie für Anke… heute habe ich mir wieder mal ganz ernsthaft Harald Schmidt zurück gewünscht, der mit seinem lässig schiefen Grinsen diese Pointe sicher besser rüber gebracht hätte.
Harry, komm doch wieder, wir vermissen dich!
Sassa - am Mittwoch, 16. Juni 2004, 23:38 - Rubrik: Flimmerkiste
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Ich frage mich echt wie blöd die Werbetypen der „Telekom aus Tria“ sind? Glauben die ernsthaft, dass 500 Freiminuten mehr wert sind als 300 Schweine? Oder sollte es einfach zeigen wie wertlos die Telekom tatsächlich ist? Sehr eigenartige Werbung…
Sassa - am Sonntag, 13. Juni 2004, 16:31 - Rubrik: Flimmerkiste
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