Flimmerkiste
Warum hört man einen beleidigten Unterton heraus, wenn das deutsche Fernsehen über den 8. Platz ihres SongContest-Beitrages "Can't wait until tonight" von Max Mützke berichtet? Da hatten sich die Deutschen wohl mehr erwartet in der Illusion, dass eine besondere Stimme und ein etwas anderer Auftritt (Gar kein Glitzern und Flimmern? Kein Tanzen und Hüpfen? Nicht einmal offene Augen oder ein Lächeln!) Europa und was beim Songcontest halt dazu gehört aus den Angeln hebt. Da wird im "Hausfrauenfernsehen" von RTL doch ernsthaft geäußert, dass die nationalen Nachbarschaftsverhältnisse wohl mehr Einfluss auf die Ergebnisse hatten als irgendwelche Sangeskünste, ja sogar mehr als die bloßen "Geschmacksfragen". Na wow, welche Erkenntnis! Da kommen "die Deutschen" ja früh drauf (vielleicht hätten sie sich die Wertungen der vergangen zehn Jahre öfters und genauer anschauen sollen)... möglicherweise müssen sich Deutschland und all die anderen "Großen" Europas bald den Mächten aus dem Osten geschlagen geben.
Eine vage Vermutung könnte geäußert werden, dass sich das womöglich nicht nur auf das Sing-Sang-Spektakel beschränkt, sondern auch auf die osterweiterte EU übergreift. Ob das aber nun schlecht ist, wäre eine andere Frage.
Eine vage Vermutung könnte geäußert werden, dass sich das womöglich nicht nur auf das Sing-Sang-Spektakel beschränkt, sondern auch auf die osterweiterte EU übergreift. Ob das aber nun schlecht ist, wäre eine andere Frage.
Sassa - am Montag, 17. Mai 2004, 12:43 - Rubrik: Flimmerkiste
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Unter diesem Titel entscheidet ein schwangerer Teenager in einer US-amerikanischen Show über die Zukunft ihres Kindes. Ganz a la Casting-Show muss sie sich zwischen den potenziellen Adoptiveltern entscheiden. Der Kommentator der deutschen Sendung in der „Be my baby!“ vorgestellt wurde, schien das eher geschmacklos zu finden (eigenartig, wenn man bedenkt welche Sendungen und Shows RTL selbst im Programm hat).
Abgesehen von Kameras und Fernsehen, finde ich es aber gar nicht so schlecht. Ziel von „Be my Baby!“ ist eine offene Adoption mittels Vertrag einige Tage nach der Geburt des Babys. Der große Vorteil daran ist, dass die leibliche Mutter ihr Kind jederzeit sehen bzw. mit der Familie Kontakt aufnehmen darf. Und ist es nicht schön, wenn eine Mutter, die sich gezwungen fühlt ihr Baby abzugeben, selbst (mit-)entscheiden kann, in welche Hände dieses kommt anstatt es einer Behörde o.ä. zu überlassen und keinen Einfluss auf das Wohl des Kindes zu haben?
Abgesehen von Kameras und Fernsehen, finde ich es aber gar nicht so schlecht. Ziel von „Be my Baby!“ ist eine offene Adoption mittels Vertrag einige Tage nach der Geburt des Babys. Der große Vorteil daran ist, dass die leibliche Mutter ihr Kind jederzeit sehen bzw. mit der Familie Kontakt aufnehmen darf. Und ist es nicht schön, wenn eine Mutter, die sich gezwungen fühlt ihr Baby abzugeben, selbst (mit-)entscheiden kann, in welche Hände dieses kommt anstatt es einer Behörde o.ä. zu überlassen und keinen Einfluss auf das Wohl des Kindes zu haben?
Sassa - am Montag, 3. Mai 2004, 09:54 - Rubrik: Flimmerkiste
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Wir sitzen hier gerade so und schauen - weils eben nix gscheiteres gibt - Star Search 2. Meint mein Göttergatte, dass er sowieso für den Balder stimmen tät. Das geht ja nicht, find ich, denn die Leute die in der Jury sitzen haben es ja geschafft (zumindest einstweilen, bis sie in 20 Jahren bei der Comebackshow antreten).
Da haben wir die zündete Idee:
Eine Castingshow für Castingshow-Jurymitglieder.
Hm, bloß wer sitzt da wiederrum in der Jury drinnen?
Da haben wir die zündete Idee:
Eine Castingshow für Castingshow-Jurymitglieder.
Hm, bloß wer sitzt da wiederrum in der Jury drinnen?
Sassa - am Sonntag, 2. Mai 2004, 22:24 - Rubrik: Flimmerkiste
Kennt ihr die Werbung, wo ein Typ in einer seinen Freund fragt, warum dieser ständig Bananen isst? Der erklärt ihm dann anhand eines peinlichen Möchtegern-Hüftschwingers und einer Latino-Schönheit, dass er nicht Bananen, sondern Chiquitas isst.
Nun erfolgte eine interessante Fortsetzung dieses Werbespots. Wieder steht am Anfang dieselbe Frage, diesmal von einer jungen Frau an ihren Freund gerichtet. Die Erklärung ist jedoch einmal außergewöhnlich für die Werbewelt. Diesmal wird eine rüstige ältere Dame mit der beworbenen Chiquitabanane verglichen, gegen die ein Auto voll Machos als gewöhnliche Banane nur abstinken können.
Ob das wohl ein Anfang ist, um auch unsere werten „Alten“ an bislang ungewöhnlichen Stellen (Werbung für Kukident Haftcreme und Inkontinenzeinlagen ist ja wahrlich nicht originell) in die Werbewelt zu bringen? Immerhin wird diese Zielgruppe ja auch von Jahr zu Jahr größer.
Nun erfolgte eine interessante Fortsetzung dieses Werbespots. Wieder steht am Anfang dieselbe Frage, diesmal von einer jungen Frau an ihren Freund gerichtet. Die Erklärung ist jedoch einmal außergewöhnlich für die Werbewelt. Diesmal wird eine rüstige ältere Dame mit der beworbenen Chiquitabanane verglichen, gegen die ein Auto voll Machos als gewöhnliche Banane nur abstinken können.
Ob das wohl ein Anfang ist, um auch unsere werten „Alten“ an bislang ungewöhnlichen Stellen (Werbung für Kukident Haftcreme und Inkontinenzeinlagen ist ja wahrlich nicht originell) in die Werbewelt zu bringen? Immerhin wird diese Zielgruppe ja auch von Jahr zu Jahr größer.
Sassa - am Mittwoch, 31. März 2004, 20:07 - Rubrik: Flimmerkiste
Die moderne Hexenhausfrau ist wohl nicht nur bei Fluggeräten auf den elektrisierten Super-Staubsauger umgestiegen, sondern verwendet auch einen völlig neuen Zauberstab. So gesehen bzw. gehört auf PRO7, denn nicht nur Sender-Jungkoch Zacherl bevorzugt diese Bezeichnung für die Küchenhilfe Pürrierstab / Stabmixer, sondern auch bei den Beiträgen der Mahlzeitköche von SAM verwandelt der Zauberstab Gemüsesuppen von jetzt auf gleich in Gemüse-Cremesuppen.
Sassa - am Mittwoch, 31. März 2004, 14:09 - Rubrik: Flimmerkiste
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… vom jungen Vater und bekannten englischen Koch Jamie Oliver. Marrokanischer Eintopf für ein 14 Monate altes Kind? Na scheinbar. Außerdem gibt’s eine Frühlings-Minsetrone und eingefrorene Milcheis-Lollis.
Und für die, die es nicht wissen gibt es auch noch die Honiginfo vom „Meister“. Honig klingt zwar für die meisten super, ist aber nichts für Babys. Durch unerhitzten Honig kann über Bakteriensporen eine lebensbedrohliche Krankheit (Säuglings- Botulismus) übertragen werden. Man sollte daher im ersten Lebensjahr eines Kindes darauf verzichten ihm in irgendeiner Weise Honig zu geben.
Und für die, die es nicht wissen gibt es auch noch die Honiginfo vom „Meister“. Honig klingt zwar für die meisten super, ist aber nichts für Babys. Durch unerhitzten Honig kann über Bakteriensporen eine lebensbedrohliche Krankheit (Säuglings- Botulismus) übertragen werden. Man sollte daher im ersten Lebensjahr eines Kindes darauf verzichten ihm in irgendeiner Weise Honig zu geben.
Sassa - am Freitag, 26. März 2004, 11:16 - Rubrik: Flimmerkiste
Nach regelmässigen Glotzkonsum bin ich der Ansicht, dass es eine weitere Sendung der ORF-Donnerstag-Nacht längst verdient hat erwähnt zu werden. Die satirische Late-Night-Talkshow "Dorfer's Donnerstalk" hat durchgehend ihre Qualität in den bisher ausgestrahlten Sendungen beibehalten und mich dann doch immer mal wieder mit dem "Gast" überrascht, was mich hoffen läßt, dass auch die kommenden Folgen und die nächste Staffel ähnlich sehenswert werden.
Sassa - am Donnerstag, 25. März 2004, 22:58 - Rubrik: Flimmerkiste
Eine Show kommt selten allein! Die offizielle CD mit dem offiziellen Song der offiziellen Campbewohner folgt natürlich auf den Fuß.
„Ich bin ein Schtar,
holt mich hier raus!
Ich bin ein Schtar,
holt mich hier raus!
Dieser Dschungel ist die Hölle …Hölle, Hölle!
Ich bin ein Schtar,
holt mich hier raus!...“,
tönt es daher durch die RTL-Werbung.
Da kann ich nur sagen: ich bin kein Schtar und halt’s nicht aus!
„Ich bin ein Schtar,
holt mich hier raus!
Ich bin ein Schtar,
holt mich hier raus!
Dieser Dschungel ist die Hölle …Hölle, Hölle!
Ich bin ein Schtar,
holt mich hier raus!...“,
tönt es daher durch die RTL-Werbung.
Da kann ich nur sagen: ich bin kein Schtar und halt’s nicht aus!
Sassa - am Donnerstag, 19. Februar 2004, 12:45 - Rubrik: Flimmerkiste
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Für den unwahrscheinlichen Fall, dass es jemand noch nicht weiß: ab heute werden die Folgen der neuen Staffel von Sex and the City ausgestrahlt.. auf Pro7 und für Österreicher, zeitlich etwas später aber nicht minder neue Folgen, auf ORF1.
Gerade PRO7 steigert sich in einen regelrechten "Sex and the City"-Tag hinein. Heute muss man nur noch überhaupt nimmer schlafen und schon sind sie da, die vier neurotischen Städterinnen, über die ich jetzt so viel weiß, was ich eigentlich nie wissen wollte. Und all die wichtigen Infos über die traurige Kindheit der Schauspielerinnen, über die genialen Ideen der Maskenbildner und Visagisten, die Tricks sich richtig im "Sex and the City"-Stil zu kleiden, über das Leben und Schaffen der Synchronsprecherinnen, über irgendwelche Meinungen irgendwelcher deutscher Pseudopromis über die TV-Show und was es halt noch alles "unbedingt" zu wissen gibt.
Aber ich bin nicht genervt. Ich akzeptiere es einfach. Solche "Day"s sind einfach wichtig fürs Fernsehen. Sei es der alljährlich "Linda DeMol"-Domino-Day, der "Red Nose"-Day, dessen rotes Maskottchen jetzt sogar (Nasen)haare und Augen bekommen hat, und eben auch der "Sex and the City"-Day.
Gerade PRO7 steigert sich in einen regelrechten "Sex and the City"-Tag hinein. Heute muss man nur noch überhaupt nimmer schlafen und schon sind sie da, die vier neurotischen Städterinnen, über die ich jetzt so viel weiß, was ich eigentlich nie wissen wollte. Und all die wichtigen Infos über die traurige Kindheit der Schauspielerinnen, über die genialen Ideen der Maskenbildner und Visagisten, die Tricks sich richtig im "Sex and the City"-Stil zu kleiden, über das Leben und Schaffen der Synchronsprecherinnen, über irgendwelche Meinungen irgendwelcher deutscher Pseudopromis über die TV-Show und was es halt noch alles "unbedingt" zu wissen gibt.
Aber ich bin nicht genervt. Ich akzeptiere es einfach. Solche "Day"s sind einfach wichtig fürs Fernsehen. Sei es der alljährlich "Linda DeMol"-Domino-Day, der "Red Nose"-Day, dessen rotes Maskottchen jetzt sogar (Nasen)haare und Augen bekommen hat, und eben auch der "Sex and the City"-Day.
Sassa - am Dienstag, 17. Februar 2004, 19:43 - Rubrik: Flimmerkiste
Die neue Milkawerbung zeigt es eindeutig: liebevolle Rückenmassagen sorgen für bessere Milch.
Die murmeltierischen Masseure wären ja nicht notwendig, aber ansonsten hätte ich nichts dagegen, wenn sich diese Behandlung nicht nur auf lilafarbene Milkakühe beschränken würde. Ich könnte mir schon Massagebehandlungen für stillende Mütter auf Kassenkosten vorstellen. Es steht halt zu bezweifeln, dass sich die Krankenkassen ebenso um das Wohlbefinden der Mütter sorgen, wie Milka um das ihrer Kühe.
Die murmeltierischen Masseure wären ja nicht notwendig, aber ansonsten hätte ich nichts dagegen, wenn sich diese Behandlung nicht nur auf lilafarbene Milkakühe beschränken würde. Ich könnte mir schon Massagebehandlungen für stillende Mütter auf Kassenkosten vorstellen. Es steht halt zu bezweifeln, dass sich die Krankenkassen ebenso um das Wohlbefinden der Mütter sorgen, wie Milka um das ihrer Kühe.
Sassa - am Mittwoch, 11. Februar 2004, 17:00 - Rubrik: Flimmerkiste
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