Während seiner Sommerpause, habe ich dem Newsletter ein Heim gebaut. Ich habe diesen nämlich ab sofort in meine neue Seite "Khaire" eingebettet,
welche alle möglichen Informationen zum hellenistischen Glauben in Österreich anbietet und natürlich ständig ausgebaut werden wird.
Besonderheiten der Website sind unter anderem der hellenistische Kalender
mit den wichtigsten Festtagen und das Archiv aller Artikel, welche bisher im
Newsletter erschienen sind. Deshalb möchte ich euch recht herzlich zu einem Besuch bei "Khaire" einladen unter http://www.mauler.info/khaire/
Den Newsletter könnt ihr ab sofort über diese Seite aufrufen oder direkt
über: http://www.mauler.info/khaire/newsletter.htm Die nächste Ausgabe des Newsletters erscheint übrigens regulär an Noumenia, also am 23. September.
Ich wünsche euch viel Spass beim Schmökern!

welche alle möglichen Informationen zum hellenistischen Glauben in Österreich anbietet und natürlich ständig ausgebaut werden wird.
Besonderheiten der Website sind unter anderem der hellenistische Kalender
mit den wichtigsten Festtagen und das Archiv aller Artikel, welche bisher im
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Den Newsletter könnt ihr ab sofort über diese Seite aufrufen oder direkt
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Kilian sitzt heute nach dem Frühstück an seinem Spielzeuglenkrad und unterhält sich am dazugehörigen Funkgerät. Da höre ich von ihm ein:
"Mama ist heute bei mir daheim... nicht in der Arbeit!" - Pause während er ins Gerät lauscht - es folgen mehrere bestätigende "Hm"s von Kilian und dann leises Geflüster.
Nachdem Kilian das Funkgerät wieder eingehängt hat, frage ich ihn mit wem er geredet hat. "Das war der MPreis*", erklärt er: "Ich hab gsagt, dass du bei mir bist."
Interessant was dem Knirps einfällt!
* MPreis: Ich bin bei MPreis angestellt und gehe drei Tage die Woche (Mo, Mi, Do) dort arbeiten
"Mama ist heute bei mir daheim... nicht in der Arbeit!" - Pause während er ins Gerät lauscht - es folgen mehrere bestätigende "Hm"s von Kilian und dann leises Geflüster.
Nachdem Kilian das Funkgerät wieder eingehängt hat, frage ich ihn mit wem er geredet hat. "Das war der MPreis*", erklärt er: "Ich hab gsagt, dass du bei mir bist."
Interessant was dem Knirps einfällt!
* MPreis: Ich bin bei MPreis angestellt und gehe drei Tage die Woche (Mo, Mi, Do) dort arbeiten
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Es ist wirklich eine leidige Diskussion, die immer und immer und immer wieder in den diversen Heiden-Foren und -Communitys auftaucht. Die altbekannte Frage nach den Inhalten von Begriffen (als selbstgewählte Bezeichnungen) wie "Hexe", "Heide", "Schamane", "Priester", "naturreligiös", "pantheistisch", "Wicca", "Asatru" und so weiter und so fort. Wer nennt sich so und weshalb eigentlich. Und etwa 98% aller Antworten zu der Frage lauten in etwa so:
Also ich nenne mich ja nicht wirklich Hexe. Ich mache halt, was ich mache und das weil es mich intersssiert. Dazu brauche ich keine Bezeichnungen. Aber bitte, wer sich damit wohl fühlt, soll halt. Meins ist es halt nicht! Beliebt ist auch eine alternative Selbstumschreibung a la "Ich beschreite den alten Weg/Pfad" (welchen Weg? den Jakobsweg? oder vielleicht den Kriegspfad - vornehmlich gegen alles was christlich ist?).
Hier mein persönlicher standpunkt dazu:
Ich möchte erst einmal sagen, dass es für mich zweierlei Arten solcher Bezeichnungen gibt (und vermutlich die eine oder andere Mischform wo es mit der eigenen und fremden Zuordnung sehr schwierig wird).
1) Bezeichnungen wie Hexe, Priester, Schamane, Heiler usw.: vergleichbar mit Berufsbezeichnungen. Es geht um die Tätigkeit und da diese meist mit dem Umgang mit anderen Menschen zu tun hat (denn so sehe ich das bei allen oben genannten "Berufungen"), ist es vielleicht ganz praktisch sie zu verwenden, wenn sie denn auf einen gefühlsmässig auch zutreffen. So kann man mit Sicherheit jemandem, dem man in irgendeiner Form mit dieser Tätigkeit behilflich ist, schnell und kurz klar machen, was man halt "tut". Ich sehe da aber durch allzu liberale Bezeichnungsverwendungen auch die Gefahr von Begriffsverwaschung weshalb es gar nicht mehr so leicht ist, zu verstehen, wenn einer von sich behauptet Schamane oder Hexe zu sein.
2) Bezeichnungen wie naturreligiös, Heide, Asatru, Pandea, Hellenist (*g*) usw.: Hier geht es um den Glauben und die Religion. In unserer Gesellschaft ist diese meiner Erfahrung nach Privatsache und man benötigt solche Bezeichnungen maximal um sich mit Gleich-Gläubigen zusammen zu finden. Ich persönlich finde es wichtig, dass ich mich bis zu einem gewissen Grad (im Berufsleben nicht wirklich möglich und auch im privaten Umfeld bin ich noch ziemlich vorsichtig) als Hellenistin bezeichnen kann, denn dies ist für mich ein Bekenntnis zu meinem Glauben und meinen Göttern. Ich möchte dies auch gerne ausbauen, da mein Glauben stets ein Teil von mir ist und wer diesen nicht kennt, kennt auch mich nicht. Im Gegensatz zu einer Tätigkeit wie zum Beispiel das "Heilen mittels schamanischer Techniken" gehört mein Glauben immer zu mir (wobei das manche Christen vielleicht anders sehen, die vielleicht ab und an sonntags in die Kirche rennen sich aber ansonsten nicht um Religion scheren).
Generell ist es für eine fruchtbare Kommunikation (und nicht anders kann eine menschliche Gemeinschaft funktionieren) sinnvoll Begriffe zu verwenden (die auch von allen Teilnehmer in etwa gleich definiert sein sollten) alleine um sich "richtig zu verstehen" und nicht tagelang aneinander vorbei zu reden. Wie soll man auch die eigene Kuh gegen zwei Schweine eintauschen, wenn der Gegenüber die ganze Zeit von Hühnern quatscht.
Ich finde es eigenartig, wenn jemand den Großteil seiner "Freizeit" aufwendet um etwas zu tun, das er nicht einmal benennen kann. Das legt bei mir die Vermutung nahe, dass es sich doch nur um irgendein "Wischiwaschi" handelt.
Also ich nenne mich ja nicht wirklich Hexe. Ich mache halt, was ich mache und das weil es mich intersssiert. Dazu brauche ich keine Bezeichnungen. Aber bitte, wer sich damit wohl fühlt, soll halt. Meins ist es halt nicht! Beliebt ist auch eine alternative Selbstumschreibung a la "Ich beschreite den alten Weg/Pfad" (welchen Weg? den Jakobsweg? oder vielleicht den Kriegspfad - vornehmlich gegen alles was christlich ist?).
Hier mein persönlicher standpunkt dazu:
Ich möchte erst einmal sagen, dass es für mich zweierlei Arten solcher Bezeichnungen gibt (und vermutlich die eine oder andere Mischform wo es mit der eigenen und fremden Zuordnung sehr schwierig wird).
1) Bezeichnungen wie Hexe, Priester, Schamane, Heiler usw.: vergleichbar mit Berufsbezeichnungen. Es geht um die Tätigkeit und da diese meist mit dem Umgang mit anderen Menschen zu tun hat (denn so sehe ich das bei allen oben genannten "Berufungen"), ist es vielleicht ganz praktisch sie zu verwenden, wenn sie denn auf einen gefühlsmässig auch zutreffen. So kann man mit Sicherheit jemandem, dem man in irgendeiner Form mit dieser Tätigkeit behilflich ist, schnell und kurz klar machen, was man halt "tut". Ich sehe da aber durch allzu liberale Bezeichnungsverwendungen auch die Gefahr von Begriffsverwaschung weshalb es gar nicht mehr so leicht ist, zu verstehen, wenn einer von sich behauptet Schamane oder Hexe zu sein.
2) Bezeichnungen wie naturreligiös, Heide, Asatru, Pandea, Hellenist (*g*) usw.: Hier geht es um den Glauben und die Religion. In unserer Gesellschaft ist diese meiner Erfahrung nach Privatsache und man benötigt solche Bezeichnungen maximal um sich mit Gleich-Gläubigen zusammen zu finden. Ich persönlich finde es wichtig, dass ich mich bis zu einem gewissen Grad (im Berufsleben nicht wirklich möglich und auch im privaten Umfeld bin ich noch ziemlich vorsichtig) als Hellenistin bezeichnen kann, denn dies ist für mich ein Bekenntnis zu meinem Glauben und meinen Göttern. Ich möchte dies auch gerne ausbauen, da mein Glauben stets ein Teil von mir ist und wer diesen nicht kennt, kennt auch mich nicht. Im Gegensatz zu einer Tätigkeit wie zum Beispiel das "Heilen mittels schamanischer Techniken" gehört mein Glauben immer zu mir (wobei das manche Christen vielleicht anders sehen, die vielleicht ab und an sonntags in die Kirche rennen sich aber ansonsten nicht um Religion scheren).
Generell ist es für eine fruchtbare Kommunikation (und nicht anders kann eine menschliche Gemeinschaft funktionieren) sinnvoll Begriffe zu verwenden (die auch von allen Teilnehmer in etwa gleich definiert sein sollten) alleine um sich "richtig zu verstehen" und nicht tagelang aneinander vorbei zu reden. Wie soll man auch die eigene Kuh gegen zwei Schweine eintauschen, wenn der Gegenüber die ganze Zeit von Hühnern quatscht.
Ich finde es eigenartig, wenn jemand den Großteil seiner "Freizeit" aufwendet um etwas zu tun, das er nicht einmal benennen kann. Das legt bei mir die Vermutung nahe, dass es sich doch nur um irgendein "Wischiwaschi" handelt.
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Sonderlich herausragend stellt sich die neue Mystery-Serie "Ghostwhisperer" mit Jennifer Love Hewitt bislang nicht dar. Ein wenig irritierend wirkt vor allem die stets außergewöhnlich schreckhafte Reaktion von Melinda auf den Anblick eines Geistes, obwohl sie die Geister der Verstorbenen angeblich seit ihrer Kindheit sehen und sprechen kann (man möchte meinen sie habe sich irgendwann daran "gewöhnt").
Nichts desto trotz schalte ich regelmäßig ein. Wöchentlich darf mich "Ghostwhisperer" zu Tränen rühren. Ob es nun die traurigen Schicksale verstorbener Kinder sind (In einer Folge wartet der Geist eines Jungen am Bahndamm auf seine Mutter, wie er dies eben tun soll, wenn er verloren geht. Ihm ist nicht bewußt, dass er tot ist), oder der mitleidige Blick aus den dunklen Kuhaugen der Hauptdarstellerin oder einfach die Emotionalität die mit meiner Schwangerschaft einher geht, konnte ich allerdings bislang noch nicht zweifelsfrei klären.
Ich bin jedenfalls gespannt wie sich die Serie inhaltlich und wie sich die Charaktere entwickeln werden. Wird sie es schaffen wie "Medium" immer wieder genial neu und trotzdem gleich zu sein, ohne in allzu aberwitzigen Situationen und übermäßigen Hokuspokus zu verfallen? Wirklich überzeugen konnte mich Ghostwhisperer nämlich bis jetzt noch nicht.
Nichts desto trotz schalte ich regelmäßig ein. Wöchentlich darf mich "Ghostwhisperer" zu Tränen rühren. Ob es nun die traurigen Schicksale verstorbener Kinder sind (In einer Folge wartet der Geist eines Jungen am Bahndamm auf seine Mutter, wie er dies eben tun soll, wenn er verloren geht. Ihm ist nicht bewußt, dass er tot ist), oder der mitleidige Blick aus den dunklen Kuhaugen der Hauptdarstellerin oder einfach die Emotionalität die mit meiner Schwangerschaft einher geht, konnte ich allerdings bislang noch nicht zweifelsfrei klären.
Ich bin jedenfalls gespannt wie sich die Serie inhaltlich und wie sich die Charaktere entwickeln werden. Wird sie es schaffen wie "Medium" immer wieder genial neu und trotzdem gleich zu sein, ohne in allzu aberwitzigen Situationen und übermäßigen Hokuspokus zu verfallen? Wirklich überzeugen konnte mich Ghostwhisperer nämlich bis jetzt noch nicht.
Sassa - am Donnerstag, 17. August 2006, 18:50 - Rubrik: Flimmerkiste
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"Ta paidia einai gia kathe spiti, chara kai eirini."
Diese griechische Lebensweisheit sagt, dass in jedes Haus Kinder gehören und dazu die Freude und der Frieden.
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Seit heute ist die neueste Ausgabe unseres Newsletters hier online.
Themen dieser Ausgabe sind:
1. „Theophania – Der Geist der altgriechischen Religion“ (Buch)
2. Lebenshauch der Kultpraxis
3. Feature: Demeter
4. Hellenische Gebetskette
5. Kronia – Gedenken an das goldene Zeitalter
6. Kurzmeldungen
Ich wünsche viel Spass bei der Lektüre!
Sassa
Themen dieser Ausgabe sind:
1. „Theophania – Der Geist der altgriechischen Religion“ (Buch)
2. Lebenshauch der Kultpraxis
3. Feature: Demeter
4. Hellenische Gebetskette
5. Kronia – Gedenken an das goldene Zeitalter
6. Kurzmeldungen
Ich wünsche viel Spass bei der Lektüre!
Sassa
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Gestern fragte mich eine Arbeitskollegin ob ich zur Fronleichnamsprozession gehe. Was für eine Frage! Nein, gehe ich natürlich nicht.
Heute Morgen ging ich mit Kilian hinunter in den Garten zum Sandspielen… als ich die mit Buschen geschmückten Ständer links und recht neben unserer Einfahrt sah, schwante es mir bereits. Ein Rund-um-Blick zeigte mir überall riesige geschmückte Fahnen in den Tiroler Landesfarben. Als es uns zu heiß wurde, zogen wir uns wieder in die Wohnung zurück. Bald kam sie schon… die Prozession, zu der ich nicht gehen wollte, kam zu uns. Das hätte ich mir wirklich denken können. Wenn man in einem alten Hof, im Kern eines kleinen Ortes lebt, dann wird an einem auch das Allerheiligste vorbei getragen. Zu allem Überfluss war ganz in der Nähe unseres Hauses der erste Altar aufgebaut.
Wieder übrigens dasselbe Bild wie bereits bei der Palmprozession: die Damen und Mädchen herrschen vor… Was wird da nicht alles an Kram herum getragen… abgesehen von einer Fahne ausschließlich von weiblichen Trägern. Wen wundert es, wenn (fast) jeder Teilnehmer mit y-Chromosom uniformiert entweder mit Gewehr oder Musikinstrument durch die Strassen und über die Wege marschiert.
Heute Morgen ging ich mit Kilian hinunter in den Garten zum Sandspielen… als ich die mit Buschen geschmückten Ständer links und recht neben unserer Einfahrt sah, schwante es mir bereits. Ein Rund-um-Blick zeigte mir überall riesige geschmückte Fahnen in den Tiroler Landesfarben. Als es uns zu heiß wurde, zogen wir uns wieder in die Wohnung zurück. Bald kam sie schon… die Prozession, zu der ich nicht gehen wollte, kam zu uns. Das hätte ich mir wirklich denken können. Wenn man in einem alten Hof, im Kern eines kleinen Ortes lebt, dann wird an einem auch das Allerheiligste vorbei getragen. Zu allem Überfluss war ganz in der Nähe unseres Hauses der erste Altar aufgebaut.
Wieder übrigens dasselbe Bild wie bereits bei der Palmprozession: die Damen und Mädchen herrschen vor… Was wird da nicht alles an Kram herum getragen… abgesehen von einer Fahne ausschließlich von weiblichen Trägern. Wen wundert es, wenn (fast) jeder Teilnehmer mit y-Chromosom uniformiert entweder mit Gewehr oder Musikinstrument durch die Strassen und über die Wege marschiert.
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