Nachdem ich seit längerer Zeit wieder einmal Briefmarken gekauft habe (jetzt neu, selbstklebend statt Gummierung), bin ich wieder über das "Meine-Marke"-Angebot der Post gestolpert. Prinzipiell hört es sich ja toll an, dass man sich eine Marke mit einem eigenen Bild oder einer Grafik gestalten kann. Wäre sicher auch ein tolles Geschenk z.B. zur Hochzeit.. dann kann das junge Brautpaar die Dankesschreiben gleich damit pflastern.
Aber näher betrachtet, spinnt die Post ja!
1. die Mindestanzahl an Marken, die man abnehmen muss beträgt 100Stk. Mehr ist jederzeit möglich (in 100er-Schritten) aber weniger nicht. Klar, der durchschnittliche Privatmensch braucht garantiert 100 Briefmarken bis zur nächsten Tariferhöhung. Sehr clever!
2. Ich habe mir mal vom Tarifrechner ausrechnen lassen, was diese kleinste Stk-Anzahl der 55-Cent-Marke, also das Porto für einen gewöhnlichen Inlandsbrief (geringerer Markenwert wird auch nicht angeboten) denn kosten würde. Da fielen mir beinahe die Augen aus dem Kopf. Die glauben doch echt, dass da irgendjemand EUR199,56 hinblättert. Nochmal zum Mitdenken 200 Euro für 100 Marken mit je 55 Cent Wert. Das wären pro 55-Cent-Marke 2 Euro.
Da stellt sich mir die Frage, ob die Post womöglich selber so blöd ist und auch für derartige Kosten Marken drucken läßt (gutgut... Auflagenzahlen, ich weiß, aber trotzdem!). Wäre ja bescheuert, wenn der Druck mehr kostet als der Warenwert ist und diesen Entgelt zahlt man als Kunde ja eigentlich nicht als "Materialkostenzuschuß" sondern für die Beförderung des Briefes. Bei solchen Überlegungen zu den Kosten von Briefmarken braucht man sich ja nicht wundern, wenn die Post vor die Hunde geht.
Aber näher betrachtet, spinnt die Post ja!
1. die Mindestanzahl an Marken, die man abnehmen muss beträgt 100Stk. Mehr ist jederzeit möglich (in 100er-Schritten) aber weniger nicht. Klar, der durchschnittliche Privatmensch braucht garantiert 100 Briefmarken bis zur nächsten Tariferhöhung. Sehr clever!
2. Ich habe mir mal vom Tarifrechner ausrechnen lassen, was diese kleinste Stk-Anzahl der 55-Cent-Marke, also das Porto für einen gewöhnlichen Inlandsbrief (geringerer Markenwert wird auch nicht angeboten) denn kosten würde. Da fielen mir beinahe die Augen aus dem Kopf. Die glauben doch echt, dass da irgendjemand EUR199,56 hinblättert. Nochmal zum Mitdenken 200 Euro für 100 Marken mit je 55 Cent Wert. Das wären pro 55-Cent-Marke 2 Euro.
Da stellt sich mir die Frage, ob die Post womöglich selber so blöd ist und auch für derartige Kosten Marken drucken läßt (gutgut... Auflagenzahlen, ich weiß, aber trotzdem!). Wäre ja bescheuert, wenn der Druck mehr kostet als der Warenwert ist und diesen Entgelt zahlt man als Kunde ja eigentlich nicht als "Materialkostenzuschuß" sondern für die Beförderung des Briefes. Bei solchen Überlegungen zu den Kosten von Briefmarken braucht man sich ja nicht wundern, wenn die Post vor die Hunde geht.