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Ein unvergleichliches Ökosystem

 
Wieder einmal lässt mich die amerikanische Serie „Gilmore Girls“ verwundert den Kopf schütteln. Die Eltern von Lorelai haben in der heute bei VOX ausgestrahlten Episode eine besondere Leckerei aus der Schweiz mitgebracht. Während Lorelai und Tochter Rory berühmte Schokolade erwarten, stellt sich heraus, dass es sich dabei um etwas Besseres als „Toblerone“ handeln soll.
Groß ist die Enttäuschung bei den servierten Marzipantieren. Lorelai reagiert auf die Auskunft, dass Marzipan eine leckere Süßigkeit sei, mit Abneigung und erklärt, dass es sich dabei vielmehr eine „eigenartige Substanz so wie Schmelzkäse oder Plutonium“ handelt. Nachdem sie dennoch vom Marzipan probiert hat, verzieht sie nur angeekelt das Gesicht und spukt den Bissen in eine Serviette. Später kommt von ihr auch noch der Scherz, dass Marzipan vermutlich „nicht biologisch abbaubar“ sei.

Da bin ich doch mehr als verwundert. Die angebliche Meinung von Durchschnittsamerikanern (in „Gilmore Girls“), dass Stillen in der Öffentlichkeit unanständig und eklig sei (siehe folgenden Beitrag), war ja nicht sooo überraschend, aber dass eine derart leckere Köstlichkeit wie Marzipan als widerlich hingestellt wird, finde ich empörend. Vermutlich liegt es aber bloß an den schlecht entwickelten Geschmacksnerven, denn wer künstliche Marshmallows echtem Marzipan vorzieht, dem ist vermutlich ohnehin nicht mehr zu helfen.