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Ein unvergleichliches Ökosystem

 
Auf Urbia.de habe ich folgenden Artikel über „Baby-Watching“ entdeckt. Hierbei handelt es sich um ein Programm, welches in den USA gegen kindliche Aggressionen entwickelt wurde. Kindern im Kindergartenalter sollen durch das regelmäßige Zusammentreffen mit einer Mutter und ihrem Baby die Bedürfnisse eines Säuglings nahe gebracht werden. Es wird vermutet, dass dies die Kinder Einfühlungsvermögen lehre damit sie auch die Gefühle anderer wahrzunehmen und darauf einzugehen lernen. Laut Artikel wird übrigens an der Universität München in Deutschland mittlerweile auch ein entsprechender Modellversuch durchgeführt.

Tja, vielleicht fehlen unseren Kindern heutzutage wirklich die kleineren und jüngeren Kinder. Es gibt kaum noch Großfamilien und meistens hört die Familienplanung nach dem zweiten Kind auf. In zweiter und dritter Generation, wenn man dann das Einzelkind von zwei Einzelkindern (oder mit je einem Geschwisterchen) ist, kann kaum dafür gesorgt sein, dass es jemand jüngeren gibt, auf den man Rücksicht zu nehmen lernt und dem man Vorbild sein kann. Und abgesehen davon, wie bereichernd kann es nicht sein, die Entwicklung eines Babys vom hilflosen Säugling über das neugierige Krabbelkind bis hin zu den ersten Schritten zu verfolgen (dies gilt nicht nur für Kinder im Vorschulalter sondern für Menschen aller Altersgruppen). Ganz nebenbei kann sich dadurch eine natürliche Beziehung zu jenen völlig normalen Tätigkeiten wie Wickeln und z.B. Stillen entwickeln, auf dass sich niemals eine Abneigung oder gar Ekel gegenüber solchen Dingen in der Allgemeinheit festsetzt (siehe dazu meinen entsetzten Beitrag hier).