Gelesen in dieStandard: Der Diözesanbischof von Kärnten hat laut diesem Artikel die Idee einer Großmütterkarenz geäußert. Er ist der Meinung, dass es für Großmütter einfacher sei aus dem Erwerbsleben auszusteigen um sich um die Betreuung der Kleinkinder zu kümmern.
Ja, das mag ja sein, aber der Ausstieg aus dem Erwerbsleben ist ohnehin nicht das Problem, denn mal ehrlich niemand von uns ist unersetzlich. Das eigentliche Problem ist selbstverständlich der Wiedereinstieg ins Berufsleben nach einer Karenz. Wer stellt, denn dann die fleißigen Omis nach der Karenz wieder ein? Heute ist unser Sohn ein Jahr und meine Mutter 44 Jahre alt. Würde jetzt die Oma die restlichen zwei Jahre bis zum Kindergarten Betreuerin in Oma-Karenz spielen, so müsste sie dann mit 46 oder 47 wieder ins Berufsleben zurück. Mal ehrlich, die Jobchancen sind heutzutage nicht gerade rosig und über 40 sinken die Neueinstellungen rapide ab. Da habe ich es mit Anfang 20 vielleicht noch einfacher *dreimal auf Holz klopf*. Und selbst wenn ich erst mit 30 mein erstes Kind bekommen hätte, dann wäre meine Mutter halt 53/54 Jahre alt (also auch noch lange nicht Pensionsalter). Da würde mich doch interessieren, für wen so eine Großmutterkarenz nun wirklich gut sein sollte.
Ja, das mag ja sein, aber der Ausstieg aus dem Erwerbsleben ist ohnehin nicht das Problem, denn mal ehrlich niemand von uns ist unersetzlich. Das eigentliche Problem ist selbstverständlich der Wiedereinstieg ins Berufsleben nach einer Karenz. Wer stellt, denn dann die fleißigen Omis nach der Karenz wieder ein? Heute ist unser Sohn ein Jahr und meine Mutter 44 Jahre alt. Würde jetzt die Oma die restlichen zwei Jahre bis zum Kindergarten Betreuerin in Oma-Karenz spielen, so müsste sie dann mit 46 oder 47 wieder ins Berufsleben zurück. Mal ehrlich, die Jobchancen sind heutzutage nicht gerade rosig und über 40 sinken die Neueinstellungen rapide ab. Da habe ich es mit Anfang 20 vielleicht noch einfacher *dreimal auf Holz klopf*. Und selbst wenn ich erst mit 30 mein erstes Kind bekommen hätte, dann wäre meine Mutter halt 53/54 Jahre alt (also auch noch lange nicht Pensionsalter). Da würde mich doch interessieren, für wen so eine Großmutterkarenz nun wirklich gut sein sollte.