Gestern brachte Sat1 (vermutlich die xte Wiederholung, jedoch für mich zum ersten Mal) den Fernsehfilm Mondscheintarif. Der Titel sagte mir zwar nichts (und was er mit dem Inhalt zu tun hat, weiß ich auch heute nicht wirklich), aber wir nahmen an, dass der Film zumindest für einen gemütlichen Sonntagabend sorgen würde, wenn schon wie so oft sonst nichts „Gscheites“ im Fernsehen lief. Für den Film war es dann ein Leichtes die ungerechtfertigt niedrigen Erwartungen zu übertreffen.
Zum Inhalt (von der HP von Jasmin Tabatabai):
Die Fotografin Cora Hübsch (Gruschenka Stevens) ist verliebt und leidet Höllenqualen. Sie wartet bereits den dritten Tag vergeblich auf einen Anruf ihres Traummanns (Tim Bergmann). Mit diesem hatte sie am Mittwoch den besten Sex ihres Lebens. Heute aber ist schon Samstag. Schlimmer noch, fast Samstag Abend. Cora hat also noch sechseinhalb Stunden Zeit, um von ihm zu hören. Denn: Der Mann muss anrufen. Allerspätestens nach drei Tagen. Sonst war es für ihn nur der kurzfristige Ausgleich seines Hormonhaushalts. Das zumindest sagen die Spielregeln, an die man sich in Sachen Liebe strikt zu halten hat. Und die kennt ihre liebste Freundin Jo (Jasmin Tabatabai) bestens. Genauso wie Coras platonischer Freund Big Jim, der eifersüchtig über sie wacht. Beide raten der Liebeskranken, den Kerl einfach zu vergessen. Doch wer hört schon auf seine Freunde? Besonders, wenn man noch sechseinhalb Stunden Zeit hat.
Der Film zeigt meines Erachtens ausgezeichnet (und dabei besser als die so hochgelobte Serie „Sex and the city“), welcher Zwiespalt sich für die moderne, unabhängige Städterin in Sachen Liebe ergibt, wenn sie völlig zerrissen ist durch die gut gemeinten Ratschläge ihrer Freunde was die „Regeln des Spiels“ angeht und ihrem drängenden Herzen, welches doch einfach nur hinausschreien will, wie es ihr geht. Denn so ge- bzw. verbildet kann eine Frau kaum sein, dass nicht doch noch das verträumte Mädchen in ihm steckt, welches sich den Traummann herbeisehnt und trotzdem doch einfach nur von jemandem geliebt werden möchte. All die Regeln, welche es notwendig machen, Stunden und Tage zu warten und zu bangen, sind da die pure Folter, egal wie wichtig sie scheinbar sein mögen.
Zum Inhalt (von der HP von Jasmin Tabatabai):
Die Fotografin Cora Hübsch (Gruschenka Stevens) ist verliebt und leidet Höllenqualen. Sie wartet bereits den dritten Tag vergeblich auf einen Anruf ihres Traummanns (Tim Bergmann). Mit diesem hatte sie am Mittwoch den besten Sex ihres Lebens. Heute aber ist schon Samstag. Schlimmer noch, fast Samstag Abend. Cora hat also noch sechseinhalb Stunden Zeit, um von ihm zu hören. Denn: Der Mann muss anrufen. Allerspätestens nach drei Tagen. Sonst war es für ihn nur der kurzfristige Ausgleich seines Hormonhaushalts. Das zumindest sagen die Spielregeln, an die man sich in Sachen Liebe strikt zu halten hat. Und die kennt ihre liebste Freundin Jo (Jasmin Tabatabai) bestens. Genauso wie Coras platonischer Freund Big Jim, der eifersüchtig über sie wacht. Beide raten der Liebeskranken, den Kerl einfach zu vergessen. Doch wer hört schon auf seine Freunde? Besonders, wenn man noch sechseinhalb Stunden Zeit hat.
Der Film zeigt meines Erachtens ausgezeichnet (und dabei besser als die so hochgelobte Serie „Sex and the city“), welcher Zwiespalt sich für die moderne, unabhängige Städterin in Sachen Liebe ergibt, wenn sie völlig zerrissen ist durch die gut gemeinten Ratschläge ihrer Freunde was die „Regeln des Spiels“ angeht und ihrem drängenden Herzen, welches doch einfach nur hinausschreien will, wie es ihr geht. Denn so ge- bzw. verbildet kann eine Frau kaum sein, dass nicht doch noch das verträumte Mädchen in ihm steckt, welches sich den Traummann herbeisehnt und trotzdem doch einfach nur von jemandem geliebt werden möchte. All die Regeln, welche es notwendig machen, Stunden und Tage zu warten und zu bangen, sind da die pure Folter, egal wie wichtig sie scheinbar sein mögen.
Sassa - am Montag, 5. Juli 2004, 11:54 - Rubrik: Flimmerkiste